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GV 2016 des vhps-zh

Esther Zehnder, 29. Januar 2016

Am Mittwoch, den 27. Januar 2916, fand die zweite Generalversammlung des vhps-zh statt. Der offizielle Teil brauchte nicht viel Zeit. Die Teilnehmenden nahmen den Bericht der Präsidentin dankend zur Kenntnis. Die drei Vorstandsmitglieder, Hansruedi Bischofberger, Barbara Roth und Esther Zehnder stellten sich für die nächsten zwei Jahre nochmals zur Verfügung und wurden mit einem Applaus im Amt bestätigt. 

Im zweiten Teil des Treffens wurde in verschiedenen Gruppen angeregt darüber diskutiert, wie die Sparmassnahmen des Kantons in den verschiedenen Schulen umgesetzt werden. Dabei konnte man vom einen oder anderen Tipp profitieren oder eine besonders schwierige Situation miteinander diskutieren. Es ist immer wieder interessant, wie unterschiedlich die verschiedenen Institutionen funktionieren. 

In der Abschlussrunde erhielten wir die aktuellsten Informationen aus der AG Schule 15plus und erfuhren, dass es neu eine Austauschgruppe zum Thema "Beratung & Unterstützung" gibt. Nach wenigen weiteren Mitteilungen genossen wir den feinen Apéro, welcher uns an der HPS Turbenthal offeriert wurde.

Vielen Dank der Gastgeberin Barbara Roth!

vhps-zh Treffen 23. September 2015

Esther Zehnder, 25. September 2015

Am 23. September trafen sich die Mitglieder des vhps-zh in der Heilpädagogischen Schule Limmattal (Stiftung Solvita).

In einem ersten Teil stellten Regula Stillhart und Magdalena Baer von der Stiftung Tanne unter dem Titel "Hörsehbehinderung - ein Ausflug in eine zu unbekannte Welt" ihre Arbeit in der  Stiftung Tanne vor. Sie erzählten Interessantes über die Behinderungsart "Hörsehbehinderung", bzw. "Taubblindheit". Sie wiesen daraufhin, dass man vermutet, dass viele Menschen, welche von einer mehrfachen Behinderung betroffen sind, eine Hör- oder Sehbehinderung (oder die Kombination davon) haben. Dies wird aber noch zu häufig nicht festgestellt.

Für Heilpädagogische Schulen besteht die Möglichkeit, eine Beratung und Unterstützung (B&U) bei der Tanne einzukaufen, um sich in solchen Themenfeldern beraten zu lassen.

Im zweiten Teil des Nachmittags stellte Esther Zehnder die Arbeit des noch jungen Dachverbandes DASSOZ vor. Dassoz ist der Dachverband sozial- und sonderpädagogischer Organisationen im Kanton Zürich. Er wurde am 7. Juni 2013 gegründet und vertritt 5 Verbände mit rund 100 angeschlossenen Institutionen. Auf der Homepage  www.dassoz.ch können weitere Informationen nachgelesen werden.

Danach war genug Zeit da, sich zu den aktuellen Themen auszutauschen. Die neuen Pensenpoolrichtlinien geben ebenso zu diskutieren wie der neue Berufsauftrag oder das Kinder- und Jugendhilfegesetz.

Der Nachmittag klingt bei einem feinen und üppigen Apéro aus. Die bilateralen Gespräche untereinander sind sehr wertvoll, schon manches Problem konnte in einer solchen Runde diskutiert und gelöst werden.

Ein grosses Dankeschön an den Gastgeber und insbesondere auch den Koch, der uns richtig verwöhnt hat!

vhps-zh Treffen 3. Juni 2015

Esther Zehnder, 21. Juni 2015

Am 3. Juni trafen sich die Mitglieder des vhps-zh in der HPS Winterthur für das zweite Treffen im 2015.

Der vhps-zh konnte den vakanten Sitz im Vorstand besetzen: Mit grossem Applaus wurde Barbara Roth, Schulleiterin der HPS Turbenthal, zur Vizepräsidentin gewählt.

Hauptthema des Treffens war das kantonale Rahmenkonzept  "Berufswahl- und Lebensvorbereitung von Jugendlichen in der Sonderschulung" und dessen Umsetzung im Alltag.  

Katharina Büchi Fritschi und Claudia Bleuler stellten anschaulich vor, wie in ihren Schulen das Konzept für Schülerinnen und Schüler des 15plus umgesetzt wird. Es entstand eine angeregte Diskussion, in der die wichtigsten Themen, welche noch Klärung brauchen, formuliert wurden. 

Auf der Homepage des vhps-zh steht im internen Bereich für alle Mitglieder ein Ordner "15plus" zur Verfügung. Dort können Dokumente (Konzepte, Vereinbarungen, etc.) up- und downgeloadet werden (Mail an Hansruedi Bischofberger für den Upload!). So können wir alle von der Arbeit der verschiedenen Schulen profitieren. 

Auf vielseitigen Wunsch aus unseren Kreisen hat das Volksschulamt unter der Leitung von Peter Kägi eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche den ungeklärten Fragen im Rahmenkonzept nachgeht und diese breit abgestützt diskutiert. Claudia Bleuler vertritt den vhps-zh in dieser AG und wird unsere Fragen und Anliegen einbringen. Dafür dankt ihr der vhps-zh bereits im Voraus ganz herzlich!

Im Anschluss an diese Diskussionen durften wir uns von einem herrlichen und sehr reichen Apéro überraschen lassen. Beim zwanglosen Zusammensein konnten Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden. Der Gastgeberin, Doris Gut, gebührt auf diesem Weg nochmals ein herzliches Dankeschön!

Frühlings-GV des DASSOZ

Esther Zehnder, 10. April 2015

Am 10. April 2015 hat der DASSOZ seine 2. GV durchgeführt. Gastgeber war die Vivendra in Dielsdorf.

Nach einem Willkommenskaffee mit Gipfeli berichteten im ersten Teil Urs Meier und Peter Kägi vom VSA und Daniel Kübler vom AJB von neuen Entwicklungen in ihren Ämtern. Es freute uns sehr, dass beide Ämter an der GV des DASSOZ den Kontakt mit den Mitgliedern suchten und Fragen der Anwesenden beantworteten. 

Anschliessend erläuterte Ruedi Winet, Präsident der KESB-Präsidien-Vereinigung Kanton Zürich (KPV) und Präsident der KESB Pfäffikon, wie sich die KESB gebildet hat, was Auftrag der KESB ist und wo aus seiner Sicht noch Entwicklungsbedarf besteht. 

Nach einer Pause führte Brigitte Steimen, Präsidentin des DASSOZ, durch die offiziellen Traktanden. Die Versammlung nahm die Jahresrechnung ab und dankte Lisa Binder, Geschäftsstellenleiterin, für ihren grossen Einsatz. Die angekündigten Sparmassnahmen regten die Anwesenden zu einer lebhaften Diskussion an. Insbesondere ging es darum zu entscheiden, in welcher Art und Weise der DASSOZ darauf reagieren soll. 

Nach einigen weiteren Informationen schloss Brigitte Steinen die Versammlung ab und alle freuten sich auf den angekündigten Stehlunch, der bei wunderbarem Wetter und angeregten Gesprächen an der Sonne genossen werden konnte. Vielen Dank dem Küchenteam der Vivendra!

1. GV des vhps-zh an der SKB

Esther Zehnder, 29. Januar 2015

Am 28. Januar 2015 trafen sich die Mitglieder des vhps-zh zur ersten GV, welche der junge Verein durchführen konnte. 

Im ersten Teil des Treffens durften wir ein Referat von Urs Meier zum Thema "Neuer Berufsauftrag" geniessen. Urs Meier informierte uns über den Inhalt des neuen Berufsauftrages und wies dabei auch auf diejenigen Themen hin, welche wir als Sonderschulen vermutlich adaptieren müssen. Es wird klar, dass wir uns zu gewissen Themen und Umsetzungsideen innerhalb des Vereins noch austauschen müssen, um uns eine einheitliche Meinung bilden zu können. 

Im zweiten Teil des Treffens wurde die 1. GV durchgeführt. Der Jahresbericht der Präsidentin wurde dankend abgenommen. Der Rücktritt von Esther Pfenninger aus dem Vorstand bedeutet, dass an diesem Nachmittag ein neues Vorstandsmitglied gefunden werden sollte. Leider fand sich niemand, der sich an der Versammlung dazu bereit erklärte. Schliesslich entschieden die Teilnehmenden, dass die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder gewählt werden sollen und im persönlichen Kontakt nochmals nach einem dritten Vorstandsmitglied gesucht werden soll. Esther Zehnder wurde daraufhin als Präsidentin bestätigt. 

Das Thema "Schule 15 plus" konnte aus zeitlichen Gründen nur noch kurz gestreift werden. Wir entscheiden, dieses Thema als Schwerpunkt für das nächste Treffen anfangs Juni einzuplanen. 

Herbst-GV des DASSOZ

Esther Zehnder, 14. November 2014

Am Freitag, den 14. November, lud der DASSOZ alle Mitglieder zum Herbsttreffen in die Wohnschule Freienstein ein. Das Programm beinhaltete neben den normalen Traktanden einer GV ein Referat durch RA Hans Maurer, in welchem er finanzielle Themen im Bereich von Spenden, Legaten und Fonds in privat organisierten Institutionen  beleuchtete. 

Ebenfalls anwesend war Philippe Dietiker vom VSA. Er betonte in seinem Grusswort, wie zufrieden das Volksschulamt ist, mit dem DASSOZ einen starken Fachverband zu haben. In Zeiten der knappen Finanzen wird intensiver diskutiert, wofür man Steuergelder ausgeben möchte. Fachverbände spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, zu erklären, wozu diese Gelder gebraucht werden. Der Dachverband kann auch helfen, die unterschiedlichen Meinungen der einzelnen Verbände, welche sich nicht immer decken, zu bündeln und im Austausch eine gemeinsame Haltung zu finden. Die Zusammenarbeit und der Austausch des Dachverbandes mit dem VSA selber wird als konstruktiv erlebt und soll weiterhin gepflegt werden. 

Im Laufe der weiteren Traktanden wurden einige kleine Statuten-Anpassungen gemacht und das überarbeitete Beitragsreglement, das Budget 2015 und das Jahresprogramm 2015 abgenommen. 

Nach Abschluss der offiziellen Traktanden wurden wurden die Gäste von Claude Scherrer durch die Wohnschule Freienstein geführt. Rund die Hälfte der Anwesenden genoss danach das offerierte, sehr feine Mittagessen und pflegte dabei einen angeregten, informellen Austausch. 

Schulleitungstreffen mit dem VSA

Esther Zehnder, 7. November 2014

Das Volksschulamt lädt die Schulleitungen und Trägerschaft der Sonderschulen immer im November zu einem Treffen ein. 

Dieses Jahr präsentierte Prof. Dr. Carlo Wolfisberg, der aktuell an der HfH Co-Bereichsleiter und Dozent Pädagogik bei Schulschwierigkeiten im Studiengang Sonderpädagogik ist, ein interessantes Referat, das die Beziehung zwischen der Bildungsdirektion und den Sonderschulen aus historischer Sicht beleuchtete. 

Damit leitete er perfekt zu den Themen über, welche uns aktuell beschäftigen: das neue Finanzierungsmodell, die drohenden Sparmassnahmen oder die Versorgungsplanung. Zum Glück trat dazwischen die junge Sängerin Stella Cruz auf, welche an diesem verregneten und kalten Nachmittag etwas Sonne in die Gemüter zauberte. 

Urs Meier und Philippe Dietiker aus der Abteilung Sonderpädagogisches informierten die Anwesenden im dritten Teil zu sämtlichen wichtigen Themen kurz, aber informativ. Verschiedene Themen werden die Mitglieder des vhps-zh noch weiter beschäftigen. Wir planen, das eine oder andere Thema im Januartreffen zu vertiefen. 

Informationsreiches Treffen in der HPS der RgZ

Esther Zehnder, 26. September 2014

Am ersten Treffen im neuen Schuljahr 2014/15 dürfen wir im vhps-zh einige neue Kolleginnen und Kollegen begrüssen. Hauptsächlich infolge Pensionierungen haben einige Schulen neue Leitungspersonen erhalten. Es ist erfreulich, dass sich viele Schulleitungen die Zeit nehmen und an die Treffen des vhps-zh reisen. Neben den Informationen zu verschiedenen Themen sind die Vernetzung und der Austausch unter den Schulleitungen der verschiedenen Schulen wichtig und hilfreich.

Am September-Treffen stellt sich Lisa Binder, Leiterin der Geschäftsstelle des DASSOZ, vor. Sie macht Werbung für die Vollversammlung des DASSOZ am 14. November 2014.

Frau Andrea Preiss stellt die "psychiatrische Fachstelle für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung" vor. Diese  kantonale Fachstelle wurde im Rahmen des Konzepts "Psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung" geschaffen und ist dem KJPD Zürich angegliedert. Frau Preiss, Leiterin dieser Fachstelle, stellt die verschiedenen Behandlungsstufen und das Anmeldeverfahren vor. Anhand von Beispielen zeigt sie auf, welche Fälle an ihre Fachstelle gehören könnten und welche Aufgaben sie zu erfüllen hat. In Kürze wird die Fachstelle auch auf der Homepage des KJPDs zu finden sein. 

Hans-Peter Häfliger, HPS Wetzikon, stellt das in den letzten beiden Jahren entwickelte Beratungs- & Unterstützungsangebot für Integrierte Sonderschulungen (ISR) vor. Er zeigt auf, mit welchen Zeit- und Sitzungsgefässen und Weiterbildungsangeboten er die Schulischen Heilpädagoginnen und -pädagogen unterstützt und ein Stück weit ans Mutterhaus der HPS Wetzikon bindet. Neben einem Schulbesuch und einem Austauschgespräch gehört auch ein schriftliches Feedback zum Angebot. In den letzten zwei Jahren hat die HPSW viel Zeit und Energie dafür investiert, das B&U bei den Schulleitungen, Schulpsychologen und Behörden bekannt zu machen und die Notwendigkeit dieses Angebots zu erklären. Unterdessen ist B&U etabliert und wird rege genutzt. 

Vernehmlassungsantwort verschickt

Esther Zehnder, 13. August 2014

Das  Jugendheim- und Familienunterstützungsgesetz (JFG) im Kanton Zürich wird revidiert. Diese Revision bedingt auch Anpassungen im  Volksschulgesetz. In diesem Zusammenhang ist geplant, die Finanzierung sowohl der Heime und Sonderschulheime als auch der Tagessonderschulen, der Integrierten Sonderschulung und des Einzelunterrichts zu vereinheitlichen. Dazu wurden verschiedene Finanzierungsmodelle ausgearbeitet und in die Vernehmlassung gegeben.

In verschiedenen Sitzungen hat die Arbeitsgruppe des DASSOZ eine Antwort auf die Vernehmlassung formuliert, welche von den verschiedenen Mitgliederverbänden eingereicht wurde. Grundsätzlich ist die Zufriedenheit mit dem Gesetzesentwurf klein. Die beiden vorgeschlagenen Finanzierungsmodelle überzeugen nicht. Es wird zu wichtigen Themen auf die Verordnung verwiesen, welche erst im Nachhinein geschrieben wird und ganz allgemein erzeugen die vielen "Kann"-Formulierungen mehr Unsicherheit als Klarheit. 

Nun warten wir gespannt auf die Reaktion des ajb und des VSA auf die verschiedenen Vernehmlassungsantworten. 

UK Netzwerk Zürich

Esther Zehnder, 15. Mai 2014

Am Treffen vom 14. Mai wurde das  Netzwerk UK Zürich vorgestellt. Charlotte Wandeler, Logopädin in der Stiftung Kind und Autismus, berichtete von der Gründung des UK Netzwerkes Zürich und stellte die Website  UK-NETZWERK.CH vor. Gegen einen kleinen Mitgliederbeitrag kann jede Institution Mitglied des Netzwerkes werden und von der webbasierten Plattform profitieren. 

Eingeladen ans Treffen im Speziellen haben wir Charlotte Wandeler aber, um den Kommunikationspass besser kennen zu lernen. Dieses Dokument ist dafür gedacht, dass Kinder und Jugendliche in den heilpädagogischen Schulen, welche nicht oder nur unzureichend über verbale Sprache verfügen, eine Dokumentation mit ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen im Bereich Kommunikation im Sinne einer Übersetzungshilfe erhalten. Darin beschrieben sind Verständnis, Produktion und Funktion von Sprache, erwähnt werden z.B. Handzeichen, Kommunikationsordner, weitere Hilfsmittel aber auch Art und Dauer der Aufmerksamkeit oder Möglichkeiten der Kommunikation. 

Es ist den Mitgliedern des vhps-zh ein Anliegen, dass der Kommunikationspass möglichst breit verwendet wird. So kann er bei Übertritten in andere Klassen, Stufen, Schulen oder Anschlussinstitutionen als Übersetzungshilfe gewinnbringend eingesetzt werden.  Die Vorlage des Kommunikationspasses kann auf der Website des Netzwerkes UK von Mitgliedern heruntergeladen werden. 

Vereinsbeitritt zum DASSOZ

Esther Zehnder, 15.04.2014

Am 7. März 2014 war es soweit: Der Verein vhps-zh wird im Dachverband sozial- und sonderpädagogischer Organisationen Kanton Zürich, kurz DASSOZ, aufgenommen. 

Damit ist eines der Ziele, welche mit der Vereinsgründung des vhps-zh im September 2013 verfolgt wurden, erfüllt. Die Zusammenarbeit muss nun definiert und aufgebaut werden.

Die anstehende Vernehmlassung zur Revision des Jugendheim- und Familienunterstützungsgesetz (JFG) gibt uns nun bereits die Möglichkeit, auf politischer Ebene Einigkeit und Stärke zu zeigen und die Interessen der verschiedenen Mitglieder zu wahren.